<div class="message global noscript"> <div class="content"> <p> <strong>JavaScript seems to be disabled in your browser.</strong> <span>For the best experience on our site, be sure to turn on Javascript in your browser.</span> </p> </div> </div> Pfandleihe-Historie

Überblick über Historie des Pfandleihhauses

 

Pfandleihhaus – ein über 500 Jahre altes Gewerbe

Das Gewerbe des Pfandleihhauses ist sehr alt. Das Konzept der Pfandleihe, welches vor über 500 Jahren entstand, hat sich bis heute bewährt. So wurden bereits damals Waren als Besicherung für die Herausgabe von Krediten bzw. Bargeld angenommen und im Falle der Nicht-Einlösung der Kredite öffentlich, d.h. durch Versteigerung, verwertet.

In Italien wurde 1462 das erste Pfandhaus, ein staatliches Pfandleihhaus, gegründet. Ziel der damals öffentlichen Leihämter war es, dem privaten Wucher mit der Beleihung eine wirksame Maßnahme entgegen zu setzen. In Deutschland wurde 1603 die Augsburger Pfandleihanstalt gegründet, in Berlin entstand 1692 das Kurfürstliche Pfandhaus. 

 

Pfandleihhaus-Gewerbe heute stark reglementiert

Heute ist das Pfandleihhaus-Gewerbe in privater Hand, wird aber durch den Staat stark reglementiert. Insbesondere die Kreditzinsen für die Pfandleihe sind einheitlich durch den Staat festgelegt. In Deutschland gibt es heute über 200 Pfandleihhäuser bzw. Pfandleihunternehmen, deutlich weniger als früher. Grund sind insbesondere die seit Beginn des 19. Jahrhunderts aufgekommenen Personenkredite.

Die Alternative zum Pfandleihhaus, nämlich die Vergabe von Krediten an Personen, kam erst sehr viel später auf als die Pfandleihe. Heute dominiert sie das Kreditwesen. Dennoch erfreut sich die Pfandleihe jüngst immer stärkerer Beliebtheit, denn sie bietet entscheidende Vorteile. So wird bei der Pfandleihe keine Schufa-Auskunft oder ein Nachweis des Einkommens verlangt. Zudem macht der Kunde im Pfandleihhaus auch keine Schulden. Nur der eingebrachte Wertgegenstand – z.B. Goldmünzen, Schmuck, hochwertige Uhren, haften für den Kredit.