Versteigerung

Zur Versteigerung gepfändeter Gegenstände kommt es, wenn der Kunde seinen Wertgegenstand nach Ablauf der dreimonatigen Darlehenslaufzeit nicht abgeholt oder verlängert hat. Der Gesetzgeber sieht vor, dass der Gegenstand nach Ablauf von zehn Monaten durch den Pfandleiher versteigert wird. Pfandhäuser sind somit gesetzlich dazu verpflichtet.

Versteigerungserlös

Wird der bei der Versteigerung ein höherer Versteigerungserlös als Darlehen, Zinsen, Gebühren und Versteigerungskosten erzielt, so erhält der Kunde den Überschuss der Summe. Bei einem geringeren Versteigerungserlös hingegen entstehen keine Kosten für den Kunden. Das Leihhaus  trägt den Verlust selbst.